EifelCycling Team

Saisonabschluss bei den MTB-Festspielen von Assen

Tja, wie soll ich anfangen?! Eigentlich war meine 24h-Solo-Saison nach Duisburg für dieses Jahr vorbei. AAAber….! BIKE FESTIVAL ASSEN the FINAL EDITION, da müssen wir unbedingt hin dachte sich Helmut Wolf und meldete uns beide prompt in der Solowertung an. Das alte Schlitzohr! 😉
Nach einer Trainingspause und einer kurzen Vorbereitung auf dieses Spektakel, machten wir uns letzten Freitagmorgen auf den Weg ins „platte Nachbarland“. Chris Heck (unser Betreuer) und ich fuhren mit dem Camper die 380Km nach Assen. Helmut und sein Schätzgen Martina reisten mit ihrem Wohlfühl-Wohni an. Nach einer kurzen Wartezeit vor den Toren des Baggelhuizerplas, konnten wir auf die Campingstellplätze fahren und flott unser Lager einrichten.

Helmut und ich konnten es kaum erwarten die Strecke zu erkunden. Also, umziehen, Bike checken, aufsitzen, losfahren! Erste Runde, erster Gedanke von uns beiden: „Leck mich fett, watt ne geile Strecke“! Direkt die Zweite hinterher…. Ein knapp 9 Kilometer langer Rundkurs. Wie zu erwarten mit wenig Höhenmetern, aber mit so vielen Kurven, Spitzkehren, Anlegern und Trailpassagen bespickt, sodass man überhaupt keine Erholungsphasen hatte und immer voll konzentriert sein musste. Und dann auch noch im dunkeln sturzfrei durchkommen…. Im hellen schon schwierig genug. Passt schon. Nach 24 Stündchen ist alles vorbei.

Samstagmorgen, ich wache mit einer dicken Birne und einer verstopften Nase auf. Driss! Was ist denn jetzt los?? Muss das jetzt sein?! Startzeit 1400, noch ein wenig Zeit um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Viiiel Wasser trinken hilft. Nach 2 Litern ging es mir wirklich besser und die anfänglichen Zweifel, ob ich überhaupt starten soll waren verflogen.

Samstagmittag, wir stehen in unseren Startblöcken auf dem feinsten Sandstrand von Assen. Die Uhr zeigte 13:59:50! Der Countdown lief! 1400! Start nach LeMans-Manier! Der Puls steigt schlagartig durch die Decke…. laufenlaufenlaufen! Bike untern Arm! Weiter laufenlaufenlaufen… Dann aufs Rad springen und los gings. Die wilde Hatz durch das holländische Trailgeschlängel begann! Doch an der ersten Kurve staute sich das Feld zu einem Knäuel aus Fahrern aller Wertungen. Die 6H-Racer waren zum Glück schon vorne weg… Nach ein paar Kilometern entzerrte sich das Feld und es bildeten sich kleinere Gruppen. Nun hieß es mal wieder seinen Rhythmus finden und angasen um verlorene Plätze der Startphase wieder gut zu machen. So verging Runde um Runde. Bestens versorgt von Chris Heck und Martina.

20 Uhr, erster Boxenstop. Chris nahm sofort das Bike, montierte die Lampen und checkte alles durch. Derweil schlüpfte ich in wärmere Klamotten und schon ging es weiter. Ich fühlte mich gut und war bereit für die bevorstehende Nachtfahrt! Das 6h-Rennen war zu diesem Zeitpunkt schon beendet und das merkte man sofort. Auf der Strecke war viel weniger los und dementsprechend entspannter. Bei einigen Fahrern der 6h-Wertung hatte ich es mir verkniffen den Fenati-Griff anzuwenden…. 😉 Unfassbar wie riskant die manchmal überholt haben! Aber that’s racing!
Nach der langen Nacht befand sich Helmut sehr stark auf Platz 4 und ich fuhr auf Platz 3. Diese Platzierungen konnten wir auch bis ins Ziel behaupten und fuhren gemeinsam um 14 Uhr Sonntagmittag über die Ziellinie. Supergeile Veranstaltung! Leider die finale Version.

Vielen Dank an Martina, Chris Heck und das gesamte EifelCyclingTeam-Northwave

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Dank je wel allemaal
Groetjes

Rallef

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