EifelCycling Team

Stöffelrace 2K16….“To finish first, you have to finish First!“

Hier ist die Welt in Ordnung..im schö-ö-önen Westerwald, genauer gesagt im Stöffelpark Enspel. Da, wo früher Basalt abgebaut wurde, ist ein beschauliches Freilichtmuseum entstanden und lädt zur Gemütlichkeit ein……eigentlich, falls man nicht gerade 24-Stunden-Rennen fährt….
Zu zweit fahren wir Rennen und zu zweit machten wir uns auf den Weg…ohne Betreuer…nicht optimal, aber was soll’s: Männerwochenende halt. Was soll da schiefgehen?…Einiges, wie sich später herausstellte.
Wohnwagen und Zelt mittendrin aufgestellt, und ab ging’s. Erholung war angesagt. Traditionell wird am Freitag angereist und gechillt, umgeben von Camper-Freunden! Die Camper, bzw. die benachbarten Teams waren wirklich alle schwer in Ordnung, hilfsbereit und immer zum Schwätzchen aufgelegt: Großartig! Fast hätten wir dabei unsere Mission vergessen: 24h-durch-den-Stöffelpark-ballern!..
Also ging’s Samstag Mittag los: Fahren, essen, ausruhen in Endlosschleife! Und: ….Es lief wieder einmal! Ralf hatte die Hape-Bikes hervorragend vorbereitet und wir konnten von Beginn an in Führung liegend, unseren Vorsprung stetig ausbauen. Suboptimal war nur das Wetter: Es regnete bis in den Abend hinein und auf uns allein gestellt, müssten wir unsere Bikes nach jedem Turn reinigen und schmieren. Denn „Wer gut schmiert, der gut fiehrt!“..;-)
Für einige Stunden gesellte sich unser Edelhelfer Lothar hinzu, der aus der Heimat herbeigeeilt kam und während der langen Regenphase einen Super-Job machte. Gelernt ist gelernt, schließlich hat er sich ja schon als Soigneur beim RAAM bewährt und mitten in der Wildnis, Kettenblätter organisiert…..aber das ist eine andere Geschichte!
Pünktlich mit Einbruch der Dunkelheit versagte dann meine Bremse und ich musste aufs Ersatzrad steigen….also Startnummer, Flaschen, Werkzeug und Lampen umbauen und weiter….FULLGAZZZ!
Glücklicherweise haben wir die Bremse in der kurzen Pausenzeit wieder hinbekommen, denn mit Bruch des Carbon-Schaltkäfigs musste ich erneut das Rad wechseln: Also Startnummer, Flaschen,…..den Rest kennt ihr!:-)
Jetzt war es schon fast wieder hell. Angefeuert wurden wir die ganze Nacht hindurch von unserem guten Kumpel Uwe, der es sich nicht nehmen ließ, gepusht von den bewährten Activatorn („Äktivätooorn“) einen Spruch nach dem anderen Richtung Westerwald zu schicken! Uwe: Du bischt a Käpsele!
Durch die Rad-Wechsel und die rege Betriebsamkeit in den Pausen fehlte dann irgendwie die Zeit, müde zu werden. Sehr schön!
Mit der aufgehenden Sonne stieg neben der Temperatur auch die Laune wieder. Wir hatten richtig Bock, Rad zu fahren. Das lag auch daran, dass Rennchef Hans-Christian Mager einen tollen 3,7km langen Kurs mit feinen Trails und gemeinen Rampen für das 300 Mann starke Fahrerfeld abgesteckt hatte und wir selbst nach vielen Stunden noch genügend Körner hatten…
Wir wollten es mit Blick auf das nächste Rennen, den 24h von Duisburg, nicht übertreiben und haben mit komfortablem 15 Runden-Vorsprung vorzeitig den Sack zugemacht.
Daher hatten wir wieder Zeit für nette Gespräche mit unseren duften Nachbarn. Dufte war auch der Besuch, meiner alten Teamkameraden von Radsport-Mertens aus Altenkirchen! Schön, dass Ihr da wart!
Als die Uhr dann pünktlich um 12 Uhr das Ende des 24h-Stunden-Stöffelraces anzeigte und sich die große Renngemeinschaft an der Basaltbühne einfand, um die Sieger zu ehren, zeigte sich einmal mehr der große Sportsgeist und die echte Kameradschaft unter den Teilnehmern. Glückwunsch an euch alle. Wir lieben euch!

Merci pour tout. Nous reviendrons à coup sûr!

Amicalement Marco!

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